Wildmoosschützen Mauerbach

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Die Wildmoosschützen Mauerbach entstanden aus der Fusion der Schützenvereine „Tell“ Obermauerbach (gegr. 1903) und „Almenrausch“ Untermauerbach (gegr. 1920). Von beiden Vorstandschaften wurde der Zusammenschluss am 05.01.1992 mit einer Vereinbarung beschlossen und am 17.02.1992 auf einer gemeinsamen Generalversammlung vollzogen. Dort wurden der neue Vereinsname „Wildmoosschützen Mauerbach“ und eine Vorstandschaft bestimmt. Die neue Vorstandschaft wurde beauftragt 1993 eine Vereinsfahne anzuschaffen und im Rahmen eines großen Schützenfestes weihen zu lassen.

1. Tell-schützen Obermauerbach

Von einer Gründung vor 1908 liegen keine schriftlichen Unterlagen vor, aber eine Schützenscheibe vom „Zimmerstutzen Schützenverein“ Obermauerbach aus dem Jahre 1903 wurde gefunden. Genaue Vereinsdaten liegen ab 16.01.1908 in regelmäßig geführten Schießbüchern vor. Die erste Vorstandschaft, der „Dreierausschuss“, bestand aus Pfarrer von Geißenhofer, Mathias Lutz und Alois Lüttich. Als Vereinsschießen wurden „Kränzchen“, Anfangs-, Weihnachts-, und Stroh- sowie als Wichtigstes ein Endschießen abgehalten. Schützenkönige wurden in dieser Zeit noch keine ermittelt. Die regen Aktivitäten des Vereines endeten ohne ersichtlichen Grund am 22.03.1911, aber ohne den Verein aufzulösen. Erst am 02.12.1920 fand eine Neubelebung des Vereins im Gasthaus Gröppmeir zu Obermauerbach statt und am 08.12.1920 wurde der Schießbetrieb wieder aufgenommen. Wieder wurden die üblichen Vereinsschießen sowie regelmäßig eine „Kristbaumfeier“ mit Versteigerung durchgeführt und ab 1927/28 wurden dann Schützenkönige proklamiert. Am 28.02.1935 fand das letzte Schießen der Schützen vor dem 2. Weltkrieg statt. Nach dem Krieg wurde am 08.12.1951 der Schützenverein zum zweiten Mal wiederbelebt, „Tell“ Obermauerbach als neuer Name gefunden und Herberge blieb das Gasthaus Gröppmeir. Mit den Einnahmen einer Theateraufführung wurde dann das erste Vereinsgewehr finanziert. Jedes Jahr wurden ein Königs-, ein Stroh- und an jedem Schießabend ein Preisschießen mit Geldpreisen durchgeführt. Die Mitglieder nahmen regelmäßig an Fahnenweihen in der Umgebung teil und ab 1952/53 war im Januar immer ein Schützenball. Ein Vergleichsschießen mit Untermauerbach, ein Anfangs- sowie Endschießen wurden eingeführt und gestiftete Scheiben ausgeschossen. An den Schießabenden herrschte stets großer Andrang, aber von 1968 - 1970 sank die Beteiligung drastisch und dann ruhte das Vereinsleben wieder einmal. Bei der 3. Wiederbelebung 1976 wurde im Saalkeller beim „Kanada“ (Gasthaus Gröppmeir) eine elektrische Schießanlage mit vier Luftgewehrständen gebaut und drei Luftgewehre für die jungen Schützen besorgt. In den folgenden Jahren konnten sowohl in sportlicher als auch in gesellschaftlicher Hinsicht viele Höhepunkte gefeiert werden. So wurde z.B. 1980 von den Schützen erstmals wieder ein Maibaum in Obermauerbach aufgestellt und die 1.Mannschaft schaffte vier Aufstiege von der H- (1985) bis in die D-Klasse (1992) des Rundenwettkampf des Sportschützengaues Aichach.

2. Almenrausch Untermauerbach

„Almenrausch“ wurde 1920 in Untermauerbach gegründet und Herberge war die Gastwirtschaft Stegmair. Vorgänge aus dieser Gründerzeit sind verschollen und nicht mehr auffindbar. Nur eine alte Schützenscheibe von 1921 zeugt noch von den regen Aktivitäten aus diesen Jahren. Auch dieser Verein wurde am 08.11.1952 nach dem Krieg wiederbelebt und regelmäßig wurden Schießabende durchgeführt. Es gab Freundschafts-, Silvester-, Stroh- und als sportlicher Höhepunkt das Königsschießen. Gesellschaftliche Ereignisse waren das Maibaumaufstellen und der traditionelle Schützenball. Ab 1960 nahm man an den Gaurundenwettkämpfen des Schützengaues Aichach teil und schaffte es bis zur Zweithöchsten, der A-Klasse. Bis zur Fusion 1992 war es für Almenrausch sportlich ein stetiges Auf und Ab, aber gesellschaftlich wurde von den Mitgliedern Einiges auf die Beine gestellt.

3. Wildmoosschützen Mauerbach

Nach dieser Fusion der Mauerbacher Schützen begann sowohl sportlich als auch gesellschaftlich ein wahrer Höhenflug. Gesellschaftlich war zuerst 1993 bei herrlichem Wetter das große Schützenfest mit Fahnenweihe und Schützenlust Klingen als Patenverein sowie 70 weiteren Vereinen aus der Umgebung als Gäste der absolute Höhepunkt. Dann nahmen die „Wildmoosschützen“ mit ihrer neuen Schützentracht und ihrer neuen Fahne 1993, 1996 und1999 dreimal am Trachten- und Schützenzug des Münchner Oktoberfestes teil. Sportlich schaffte die 1.Mannschaft (Bestergebnis 1535 Ringe) einen sensationellen Durchmarsch von der D-Klasse bis in die Gauoberliga A (2002) und die 2.Mannschaft (Bestergebnis 1511 Ringe) stetig den Aufstieg in die zweithöchste Gauklasse die Gauoberliga B (2006). Auch bei den Meisterschaften auf Gau-, Stadt-, Bezirks- und sogar Landesebene konnten tolle Erfolge erzielt, sehr viele Titel errungen oder Teilnehmer gestellt werden. Unser Rollstuhlschütze Hermann List hat sogar schon an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen und mit Armin Anderl wurde beim Gauschießen 2000 erstmals ein Mauerbacher Gaujugendkönig sowie im gleichen Jahr sogar „Landkreiskönig“. Unser bester Einzelschütze Alexander Schmaus konnte schon mehrmals Gaumeisterschaften mit dem Zimmerstutzen sowie dem Luftgewehr erringen und hält mit 393 Ringen den Vereinsrekord (LG) sowie mit 284 Ringen den Gaurekord mit dem Zimmerstutzen. 2004 löste dann „Wildmoos“ zum ersten mal in der Geschichte der Stadtmeisterschaften die Sulzbacher als Mannschafts-Stadtmeister ab. Ein Meilenstein für die Schützen und für alle Mauerbacher war der Bau des Sport- und Gemeinschaftshauses, das am 30.07.2000 mit der Einweihung feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde und sicher sehr viel zur erfolgreichen sportlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung der Wildmoosschützen Mauerbach beigetragen hat. Hier fanden die Schützen mit 10 Zimmerstutzen- und LG-Ständen sowie den dazugehörigen Räumlichkeiten endlich eine neue geräumige Bleibe und ein neues Zuhause. 2003 war für die Wildmoosschützen wieder ein herausragendes Jahr. Zuerst wurde im April zum ersten Mal das Gauschießen durchgeführt, das mit 659 teilnehmenden Schützen ein voller Erfolg war und im Juni konnte bei Kaiserwetter dann das 100-jährige Bestehen des Schützenvereins (TellSchützen 1903) gefeiert werden. Patenverein war wieder Schützenlust Klingen.

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